Grafik und Visualisierung deines Pagesspeed

WordPress ist eine einzigartige und einfache Plattform zum Erstellen von Webseiten oder Webshops. Doch was machst du wenn die Inhalte deiner Webseite komplexer werden und deine Webseite nur noch langsam lädt? Lies diesen Leitfaden um deine WordPress Pagespeed zu optimieren.

Lange Ladezeiten sind schlecht. Du kannst potenzielle Kunden verlieren.
Denn jeder Mensch ist ungeduldig! Wenn deine Inhalte auf mobilen Geräten wie Smartphones
oder Tablets lange laden, wird sich auf deiner Webseite eine hohe Absprungrate feststellen lassen.

Es stellt sich also schnell die Frage:


Wie kann ich meinen WordPress Pagespeed optimieren?

Neben den Informationen und Beiträgen die du deinen Nutzern oder deiner Community bietest, muss deine Webseite auch technisch tadellos funktionieren.

Es gibt kaum etwas, dass deine User weniger mögen, als langsam ladende Websites. Man kennt es von sich selbst. Du hast bestimmt auch schon oft eine Webseite verlassen weil du die Geduld verloren hattest oder während der Ladezeit etwas anderes wichtigeres passierte und du somit die Seite wieder verlassen hast. 

Wenn deine Webseite nicht innerhalb weniger Sekunden lädt, neigt der User dazu die Geduld zu verlieren. Das bedeutet er wird sich die gesuchte Information, von einer anderen Webseite holen. Es sollte also unbedingt in deinem Interesse liegen, den WordPress Pagespeed zu optimieren und die Ladezeiten so gering wie möglich zu halten. 

Doch wie gehe ich jetzt vor um meinen WordPress Pagespeed zu optimieren? Folgend findest du wichtige Schritte die du durcharbeiten kannst deinen WordPress Pagespeed zu optimieren. 

Wie schnell ist deine WordPress Webseite?

Zunächst sollte man die Geschwindigkeit, also den Pagespeed testen.
Nur so kannst du erfahren, ob es notwendig ist, Verbesserungen vorzunehmen.

Denn nur weil deine Webseite vielleicht auf deinem Gerät etwas länger lädt, bedeutet das nicht das es auf Geräten der Nutzer ebenfalls so ist. Die Geschwindigkeit der Webseite wird durch viele Faktoren beeinflusst, wie zum Beispiel auch der Internetverbindung.  Aber auch der Cache ist ein großes Thema. Denn durch den Cache in deinem Browser laden Webseiten beim ersten Besuch langsamer.

Daher ist es sinnvoll deine Webseiten Geschwindigkeit mit einem speziellen Tool zu testen. So kannst du dir sicher sein, wie schnell deine Webseite wirklich lädt und wie Suchmaschinen diese bewerten. Um den Pagespeed von WordPress-Websites zu testen, gibt es spezielle Tools oder Softwarelösungen, die kostenfrei im Netz angeboten werden. Eines der beliebtesten ist wohl der Pagespeed Test von Google.

Im Durchschnitt sollte die Ladezeit von deiner WordPress Webseite bei ca. 2 (zwei) Sekunden liegen. Es gilt natürlich: Umso schneller, desto besser. 

Aber nun zum wichtigsten – 
So optimierst du deinen WordPress Pagespeed:

1. Nutze ein Caching Plugin

Warum solltest du ein Caching Plugin nutzen? Die Antwort ist einfach:
Denn WordPress Websites zählen zu dynamischen Websites. Da bedeutet bei jedem Aufruf wird deine Seite neu vom Server geladen. Das dauert.

Mit einem Ching Plugin wird die Webseite beim Nutzer im Cache abgespeichert. So werden einzelne Elemente schneller laden, weil sie beim letzten Besuch gespeichert wurden. Der Nachteil: Solltest du oft Änderungen an deiner Webseite vornehmen, kann es passieren das manche Nutzer eine ältere Version angezeigt bekommen, die durch den Cache abgespeichert wurde.

2. Bilder, Videos und Grafiken optimieren

Einer der wichtigsten Faktoren für einen hohen Pagespeed sind oft Bilder, Videos und Grafiken die richtig dimensioniert sind. 

Es gilt: Je größer die Dateigröße und je mehr Bilder und Videos die du auf deiner Webseite verwendest, desto langsamer wird deine Seite letztendlich.
Das soll nicht bedeuten das du nun alle Bilder entfernen solltest, achte auf eine gute Dateigröße von wenigen KB. Sollten deine Bilder mehr als 500 KB haben, solltest du diese unbedingt in der Dateigröße und Qualität reduzieren.

Aus diesem Grund ist es  von Anfang an wichtig, sich genügend Zeit zu nehmen, die Bildqualität vor dem Hochladen festzulegen. 

In einem Bildbearbeitungsprogramm wie Affinity Photo oder Photoshop lässt sich dies einfach und schnell umsetzen. Achte darauf deine Bilder in den richtigen Formaten abzuspeichern. Wir empfehlen die Nutzung von JPEG Dateien, da du hier oft geringere Dateigrößen erreichen kannst. Für Grafiken kannst du außerdem SVG. Dateien nutzen.
Dieser Dateityp eignet sich zum Beispiel bestens für Icons und Infografiken. Ein gut optimiertes SVG. Hat nur 5 bis 20KB.

Wer diesen Vorgang automatisieren im Nachhinein nicht manuell durchführen möchte, kann hierfür auch auf WordPress Plugins zurückgreifen. Ein geeignetes Plugin wäre zum Beispiel: Bilder verkleinern mit Smush

3. Regelmäßig Updates durchführen

Achte darauf regelmäßige Updates durchzuführen. Auch die WordPress Entwickler und generell die Plattform ist daran interessiert die Ladezeiten zu optimieren. Große Hosting Anbieter wie IONOS oder Strato bieten dir automatische Updates an.

4. Plugins – voller Speicher?

WordPress hat mit seinen Plugins einen großen Vorteil. Die Plugins erweitern das CMS grenzenlos. Doch Achtung solltest du auf deiner Webseite zu viele Plugins verwenden, kann dies zur Verlangsamung deiner Webseite führen.

Schaue in die Liste der installierten Plugins und lösche Plugins die du nicht mehr benötigst. So wird auch wieder Speicherplatz auf dem Server und der Datenbank frei.

5. Plugins, die deinen WordPress Code optimieren 

Während zu viele Plugins deine Website verlangsamen können, so gibt es aber auch einige die deine Webseite schneller machen können.

Denn diese optimieren die CSS, HTML und Java Script Dateien des WordPress-Themes. Das bedeutet, das Plugin optimiert die WordPress-Software selbst. Durch diese Maßnahme kann man durchaus gute und kleine Ergebnisse erzielen.

6. Wähle einen geeigneten Hosting Anbieter:

Bei der Wahl des richtigen Webhoster neigt man gerne dazu, den günstigsten Anbietern zu wählen. Doch Achtung, günstig ist nicht in jedem Fall gut.


Sollte der Hosting Anbieter eine zu langsame Server Antwort haben, ist das negativ für deinen WordPress Pagespeed.

6. Nutze ein Content Delivery Network

Diesen Trick wenden sehr viele WordPress Blogs und Websites an.
Alle Dateien einer Website, werden hierbei an ein Inhalt Bereitstellungs Netzwerk ausgelagert.

Dieses sorgt dafür, dass die für den Seitenaufbau wichtigen Dateien dem Nutzer genau dort zur Verfügung stehen, wo er sich befindet. Das bedeutet wenn deine Webseite in New York aufgerufen wird, werden die Inhalte von einem Server in New York geladen. Wenn die Seite in Frankfurt aufgerufen wird, dann werden die Inhalte aus Frankfurt geladen.

So kann die lokal bedingte Ladezeit für Nutzer entscheidend verringert werden.

Unser Fazit – WordPress Pagespeed Optimierung

Wenn du also mit zu langsamen Ladezeiten auf deiner WordPress Website zu kämpfen hast, so brauchst du nicht zu verzweifeln.

Mit den genannten Schritten kannst du deinen WordPress Pagesped optimieren und meist erhöhen! Somit kannst du erreichen, dass deine User länger auf der Website bleiben. 

Dadurch kannst du deine Inhalte und Produkte optimal präsentieren.
Es lohnt sich also auf jeden Fall, gegen zu langsame Ladezeiten etwas zu unternehmen!
Bei Fragen kannst du dich auch jederzeit an mich wenden.


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Luka gründete sein erstes Unternehmen im Alter von 18 Jahren, kurz darauf erfolgte der Durchbruch im Marketing für Unternehmen im Silicon Valley, mit Anfang 20 erzielte er Exits mit eigenen Ecommerce Marken. Nun berät er Firmen in der DACH-Region und teilt sein Wissen mit der breiten Masse rund um Digitalisierung, Webdesign und Online Marketing.

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Luka Döllner
Experte für Digitalisierung